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👉 Check Latest Price️ Aus der Praxis – Willenskraft Hundeschule "Der Futterdummy ist unser go-to Tool. Punkt. Warum? Weil er drei Dinge gleichzeitig macht: Nasenarbeit, Beuteverhalten UND Impulskontrolle. Und das alles in einem einzigen Training. Es gibt kein anderes Tool, das das kann." – Bianca Willen Praxistipp 1: Der strukturierte Freelauf Bevor wir den Dummy in der Hundeschule zum ersten Mal einsetzen, lassen wir den Hund ganz in Ruhe daran schnuppern. Wir erzeugen keinen Druck, wir wollen keine Leistung erzwingen. Es geht einzig und allein um Neugier. Erst wenn der Hund von sich aus Interesse zeigt, werfen wir ihn – und der natürliche Instinkt macht den Rest. Die Belohnung ist die Beute selbst, und genau dieses Erfolgserlebnis stärkt die Bindung zwischen dir und deinem Vierbeiner enorm. Praxistipp 2: BAT 3.0 und der Dummy als Selbstvertrauens-Booster Bei unsicheren oder ängstlichen Hunden setzen wir den Dummy gezielt als sogenannte "Distanzbelohnung" ein. Der Hund bekommt das Leckerli nicht passiv aus deiner Hand gereicht, sondern er "erbeutet" es sich selbst aus dem Dummy. Das ist ein gewaltiger psychologischer Unterschied. Er darf selbstständig handeln und erfolgreich sein, was massiv zur Selbstsicherheit beiträgt. Genau das ist der Kern, den wir in der Arbeit nach BAT 3.0 brauchen, um den Hund aus der Starre zu holen. Praxistipp 3: Impulskontrolle auf dem nächsten Level Leg den Dummy einfach vor dich hin und verlange von deinem Hund, dass er ruhig sitzen bleibt. Das ist oft die erste große Hürde für sehr temperamentvolle oder impulsige Hunde. Während er darauf wartet, dass du ihn zum Dummy schickst, lernt er, seine Aufregung zu regulieren. Ja, das ist anstrengend für den Kopf deines Hundes – aber es ist eine gesunde, strukturierte Erschöpfung, die ihn auf Dauer gelassener macht. Level 1: Anfänger Starte mit kurzen Distanzen von ein bis zwei Metern. Zeige deinem Hund den Dummy deutlich und lass ihn kurz hineinbeißen, bevor er das Leckerli bekommt. So versteht er schnell: Der Beutel ist die Quelle für alles Gute. Level 2: Fortgeschritten Jetzt wird es knifflig: Wirf den Dummy in höheres Gras oder hinter Sichtbarrieren wie Büsche. Dein Hund muss nun seine Nase einsetzen, um die Beute zu finden. Die Impulskontrolle wird hier durch das "Warten-Müssen" vor dem Kommando zum Suchen weiter verfeinert. Level 3: Profi Nutze den Dummy für "Mantrailing-Light". Lege eine kleine Spur und verstecke den Dummy weit abseits deines Weges. Durch das Arbeiten auf Distanz forderst du die Konzentration deines Hundes extrem heraus – eine echte mentale Auslastung für den Alltag. Von Willenskraft entwickelt. Für Hunde, die mehr brauchen als nur ein Leckerli. Erfahre mehr unter: willenskraft.co.at | hundetrainer-ausbildung.co.at Warum der Futterdummy kein Spielzeug, sondern Erziehungswerkzeug ist Vergiss kurz alles, was du über klassische Spielzeuge weißt. Ein quietschender Gummiball oder ein Tau aus dem Supermarkt dienen meist nur dazu, den Hund kurzzeitig zu beschäftigen, damit er "ruhiggestellt" ist. Der Futterdummy hingegen, den wir in der bellerei-Philosophie verwenden, ist ein Werkzeug für Kommunikation. Er ist das Verbindungsstück zwischen deinen Anforderungen und dem Bedürfnis deines Hundes nach Beute und Erfolg. Wenn dein Hund lernt, dass dieser Dummy keine bloße Unterhaltung ist, sondern ein Schatz, den ihr gemeinsam verwaltet, ändert sich eure gesamte Dynamik im Wald. Viele Halter machen den Fehler, den Dummy einfach durch die Gegend zu werfen. Der Hund rennt, hetzt, kommt zurück und das Spiel ist vorbei. Das ist nett, aber es ist keine Erziehung. Echte Arbeit mit dem Futterdummy bedeutet, dass wir den Jagdinstinkt kanalisieren. Wir setzen klare Regeln für den Start, den Weg und das Ende der Sequenz. Dein Hund muss lernen, den Dummy nicht zu "überfallen", sondern höflich bei dir abzuliefern. Dieser kleine Moment der Abgabe ist ein riesiges Training für die Kooperation zwischen euch. Er schenkt dir seine Beute – das ist das höchste Lob, das ein Hund geben kann. Wenn der Hund "dicht macht": Die Kunst der Motivation Es gibt Tage, da will dein Hund einfach nicht. Er schnüffelt lieber am Grashalm, als auf deine Signale zu achten. In solchen Momenten greifen viele Besitzer zu immer größeren Leckerlis oder werden lauter. Das ist ein Teufelskreis. Wenn dein Hund geistig abwesend ist, liegt es oft daran, dass die Aufgabe entweder unter- oder überfordernd ist. Der Futterdummy erlaubt uns hier eine wunderbare Justierung. Wenn du merkst, dass er unkonzentriert ist, mach das Suchen leichter. Verstecke ihn so, dass er schnell Erfolg hat. Wenn er merkt: "Hey, das Teil bringt mir bei jeder Suche richtig gute Belohnungen", wird er von selbst wieder aufmerksamer. Bianca sagt dazu immer: "Wenn der Hund nicht mitmacht, sind wir nicht spannend genug." Das ist hart, aber wahr. Ein Hund hat keinen Grund, mit dir zu kooperieren, wenn du nur die "Leckerli-Maschine" am Ende der Leine bist. Mit dem Dummy wirst du zum Jagdpartner. Du entscheidest, wann die Jagd beginnt, wo gesucht wird und wann wir gemeinsam die Beute teilen. Das schafft eine Bindung, die weit über das bloße Abrufen hinausgeht. Du wirst für deinen Hund zu einem wertvollen Teil seines Alltags, weil du ihm Struktur gibst, ohne ihn in ein starres Korsett zu zwängen. Wichtiger Hinweis zur Praxis Bitte achte bei der Wahl des Dummys auf die richtige Größe. Ein zu kleiner Dummy ist für einen großen Hund frustrierend, weil er ihn kaum im Maul spürt. Ein zu großer Dummy für einen kleinen Welpen oder einen unsicheren Hund kann einschüchternd wirken. Wir bei bellerei legen Wert darauf, dass das Material robust ist, aber angenehm im Maul liegt. Dein Hund soll schließlich gerne zubeißen und den Dummy stolz tragen wollen – nicht angewidert ausspucken, weil er nach billigem Kunststoff schmeckt. Häufige Fehler, die du beim Dummytraining vermeiden solltest Der wohl häufigste Fehler ist die sogenannte "Dauerbespaßung". Wenn der Dummy den ganzen Tag im Garten herumliegt, verliert er seinen Wert. Er wird zum alten Socken, den man mal kurz durch die Gegend schleppt, wenn einem langweilig ist. Der Dummy ist ein Privileg. Er kommt aus deiner Tasche, er ist ein besonderes Objekt und er verschwindet nach der Einheit wieder in der Tasche. Nur so bleibt der Reiz erhalten. Wenn du den Dummy zur freien Verfügung stellst, entziehst du dir selbst die wichtigste Ressource in deinem Erziehungskoffer. Ein weiterer Fehler ist das "Totquatschen". Wir Menschen neigen dazu, unsere Hunde vollzureden: "Such, wo ist er, ja fein, schau mal da, nein nicht da, hier, such mal..." – dein Hund schaltet bei diesem Dauergeplapper innerlich ab. Hunde kommunizieren in der Jagd über Körpersprache, nicht über Sätze. Zeig ihm mit dem Körper, wo es hingehen soll. Bleib ruhig. Ein souveräner Hundeführer braucht keine tausend Worte. Ein kurzes, klares Signal reicht völlig aus. Dein Hund wird es dir danken, wenn du weniger redest und dafür klarer in deiner Führung bist. Integration in den Spaziergang: So wird aus Gassi echtes Training Du musst nicht jeden Spaziergang zum Hochleistungssport machen. Es reicht oft, wenn du zwei bis drei Mal während einer Runde eine kleine Dummyeinheit einbaust. Dein Hund lernt dadurch: "Wir gehen zwar spazieren, aber ich muss immer ein halbes Ohr bei meinem Menschen haben." Das ist die Basis für einen entspannten Freilauf. Wenn du den Dummy dabei hast, bist du für deinen Hund interessanter als der vorbeiziehende Jogger oder der andere Hund am Horizont. Versuche, den Dummy nicht immer in die gleiche Richtung zu werfen. Variation ist der Schlüssel. Lass ihn mal suchen, lass ihn mal nur halten, lass ihn mal bei Fuß tragen. Das "Bei-Fuß-Tragen" ist übrigens eine großartige Übung für Hunde, die dazu neigen, auf dem Spaziergang ständig zu ziehen. Wenn er stolz seine Beute trägt, ist er beschäftigt, er ist konzentriert auf dich und er hat schlichtweg keine Hand (bzw. kein Maul) frei, um an der Leine zu zerren oder anderen Hunden pöbelnd entgegenzutreten. Das ist Training durch positive Beschäftigung. Der bellerei-Fokus: Warum wir keine "Hauruck-Methoden" mögen Wir sehen in unserer Hundeschule Willenskraft immer wieder verzweifelte Halter, die mit den unterschiedlichsten "Anti-Zieh-Geschirren" oder "Erziehungshalsbändern" kommen. Oft ist die Ursache für das Fehlverhalten gar kein böser Wille des Hundes, sondern ein Mangel an echter, gemeinsamer Aufgabe. Ein Hund, der keine sinnvolle Beschäftigung hat, sucht sich seine eigene. Und die endet meistens darin, den Postboten anzubellen, an der Leine zu ziehen oder den Wildspuren hinterherzujagen. Der Futterdummy ist ein Ventil. Er gibt dem Hund eine Aufgabe, die seinen natürlichen Anlagen entspricht, aber unter deiner Kontrolle bleibt. Wir distanzieren uns von Methoden, die auf Angst oder Unterdrückung basieren. Wenn du deinen Hund über den Dummy motivierst, baust du Vertrauen auf. Ein Hund, der weiß, dass er bei dir Erfolg hat, wird niemals den Drang verspüren, sich gegen dich zu stellen. Das ist die Essenz der bellerei-Philosophie: Wir wollen keinen roboterhaften Gehorsam, sondern eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Klar, Regeln müssen sein – aber sie sollten immer so gestaltet sein, dass der Hund sie gerne befolgt, weil sie ihm den Weg zu einer tollen Belohnung ebnen. Wie du den Übergang vom Training zum Alltag schaffst Das schönste Training bringt nichts, wenn es nur auf dem Übungsplatz funktioniert. Deshalb ist es wichtig, den Dummy konsequent in den Alltag einzubauen. Nimm ihn mit in den Wald, in den Park, in die Stadt (wo es sicher ist). Übe, dass er auch in einer Umgebung mit vielen Ablenkungen bei dir bleibt. Das erfordert Geduld. Wenn dein Hund in der Stadt zu aufgeregt ist, um zu suchen, dann geh einen Schritt zurück. Fordere ihn nicht, wenn die Umweltreize zu stark sind. Warte, bis er wieder bei dir ist, und belohne ihn dann für diese kleine Aufmerksamkeit mit dem Dummy. Erinnere dich immer daran: Dein Hund hat sein ganzes Leben lang Zeit, zu lernen. Setz dich nicht unter Druck. Wenn ein Tag mal nicht läuft, ist das kein Weltuntergang. Geh einfach weiter, mach einen Spaziergang ohne Training und probier es am nächsten Tag mit einer anderen Herangehensweise. Ein Hund merkt sofort, wenn du gestresst oder genervt bist, weil "es nicht klappt". Atme tief durch, nimm den Dummy in die Tasche und genieß einfach die Zeit mit deinem Vierbeiner. Das ist oft das beste Training, das du ihm geben kannst. Checkliste für dein Dummytraining Vorbereitung: Ist der Dummy mit hochwertigen Leckerlis gefüllt, die dein Hund liebt? Stimmung: Bist du selbst entspannt und bereit, Spaß mit deinem Hund zu haben? Start: Gibt es ein klares Startsignal (z.B. "Such!" oder "Apport!")? Fokus: Ist dein Hund bei dir, bevor das Spiel beginnt? Abschluss: Hast du den Dummy nach dem Training sicher verstaut, damit er wertvoll bleibt? Belohnung: Erhält der Hund seine Belohnung direkt aus dem Dummy, um die Verknüpfung zu festigen? Am Ende des Tages ist der Futterdummy nur ein Stück Stoff mit einem Reißverschluss. Was ihn zum Erziehungswunder macht, bist du. Deine Konsequenz, deine Freude an der gemeinsamen Arbeit und dein Verständnis für die Bedürfnisse deines Hundes. Wir bei bellerei sind stolz darauf, euch auf diesem Weg zu begleiten. Wir wissen, dass es Höhen und Tiefen gibt – wir haben sie selbst alle durchlebt. Aber wenn du erst einmal den Moment erlebst, in dem dein Hund dich auf dem Feld anschaut und darauf wartet, was ihr als Nächstes gemeinsam anstellt, dann weißt du: Es hat sich gelohnt. Mach dich frei von dem Gedanken, dass du "den perfekten Hund" brauchst. Du brauchst einen glücklichen Hund, der dir vertraut. Und wir hoffen, dass unsere Tipps und die Arbeit mit dem Futterdummy dir genau dabei helfen. Falls du Fragen hast oder tiefer in das Thema Hundetraining eintauchen willst, schau bei uns auf willenskraft.co.at vorbei. Wir sind da, wenn du Unterstützung brauchst – von Hundemenschen für Hundemenschen. Dein Hund ist ein Individuum. Behandle ihn auch so. Bleib dran, bleib geduldig und vor allem: Bleib du selbst.